Home
Das sind wir
Unser Hof
Pferdestall
Unsere Stuten
Haflinger Reinzucht
Nachzucht
Hengstaufzucht
Wanderreiten
Verkaufspferde
zufriedene Käufer
Kontakt
Impressum

Urlaub auf unserem Haflingergestüt? klicken Sie sich hier zu unseren Ferienangeboten

Forum für Freunde der Original - Haflinger Pferde

Gästebuch

 

Haflinger Reinzucht

Bestimmungen für die Haflingerzucht

Nach den geltenden Zuchtbestimmungen darf sich nur noch Haflinger nennen, was entsprechend der Rassebestimmungen des Ursprungslands auch ein originaler Haflinger ist. Das bedeutet, dass als Mindestanforderung 6 Generationen Reinzucht  nachgewiesen sein muss, damit nicht  mehr als 1,56 % (ox-) Fremdblut vorhanden ist.

Die Verbände haben deshalb vereinbart, dass die Zuchtbücher der Rasse Haflinger bereinigt und alle Kreuzungsprodukte aus den Zuchtbüchern zu entfernen sind, die diesen Kriterien nicht entsprechen.
Ausnahme:
Kreuzungsprodukte mit einem Araberblutanteil von maximal 3,125 % können - ausschließlich in Deutschland - übergangsweise noch in den Zuchtbüchern verbleiben, dürfen aber zukünftig nur noch mit 100 % reingezogenen Tieren angepaart werden, damit dann die aus einer solchen Anpaarung stammenden Fohlen den Grundsätzen des Ursprungszuchtbuches der Rasse der
Haflinger entsprechen.

Da es bundesweit noch eine recht große Anzahl von Kreuzungsprodukten gibt, die den Rassebestimmungen der Haflinger nicht entsprechen, wurde eigens dafür eine neue Pferderasse genehmigt, die den Namen Edelbluthaflinger trägt. Das heißt nun nicht, dass diese Kreuzungsprodukte die edleren Haflinger sind, nein, es heißt vielmehr, dass diese Pferde mit anderen blutführenden Pferderassen - meist Arabern - gekreuzt worden sind und deshalb nicht mehr als Haflinger bezeichnet werden können. Man hätte sie auch "Arabohaflinger" nennen können, hat sich aber in Deutschland für "Edelbluthaflinger" entschieden. 
Für diese neue Pferderasse, die es nur in Deutschland gibt, haben nun die Zuchtverbände ein separates Zuchtregister angelegt, in der sowohl Stuten als auch Hengste eingetragen werden. Künftig werden deshalb bei Schauen und anderen Veranstaltungen diese beiden Pferderassen unabhängig voneinander antreten können.

Zuchtziel in der Haflinger Welt Zucht & Sport Vereinigung (HWZSV)

Abstammung:

Eine Einkreuzung mit einem Pferd einer anderen Rasse ist nach dem Hengst Folie auf Hengstseite nicht erlaubt. Bei Stuten gilt das Schließen des Zuchtbuches 1920.  6 Generationen Reinzucht ist eine Mindestanforderung, die erfüllt werden muss. Das bedeutet, dass maximal 1,56 % Fremdblutanteil erlaubt sind. Der Haflinger wird als Feizeitpferd gezüchtet, daher werden insbesondere Eigenschaften für das Reiten und Fahren für den Feizeitbereich gewünscht.

 
Äußere Erscheinung:
01. Typ :

Erwünscht ist ein harmonischer, für ein universell verwendbares Feizeitpferd geeigneter Körperbau. Erwünscht ist das Erscheinungsbild eines eleganten und harmonischen Pferdes. Hierzu gehören ein trockener und ausdrucksvoller Kopf mit großem Auge, gut geformter Hals, ein genügend langes und elastisches Mittelstück, eine gute nicht zu abgezogene und nicht zu kurze Kruppe, eine plastische Bemuskelung sowie korrekte, klare Gliedmaßen mit guten Gelenken. Zuchthengste und -stuten sollten über einen deutlichen Geschlechtsausdruck verfügen.

Fuchsfarben vom Lichtfuchs bis Kohlfuchs mit lichtem Langhaar. Farbunreinheiten in der Grundfarbe, wie Stichelhaar oder "Edelflecken" sind unerwünscht und werden negativ beurteilt, bis zum Ausschluss. Farbunreinheiten im Langhaar sind unerwünscht und werden negativ beurteilt bis zum Ausschluss.

Kopfabzeichen sind erwünscht, aber nicht Voraussetzung, zuviel Abzeichen sind unerwünscht und können bis zum Ausschluss führen. Beinabzeichen sind nicht erwünscht, werden aber bis zu einem Beinabzeichen bis halbe Schiene nicht negativ beurteilt, zwei Beinabzeichen werden mit einem Punkt Abzug beurteilt, drei Beinabzeichen mit 2 Punkten Abzug, vier Beinabzeichen bedeuten den Ausschluss. Beinabzeichen über das Sprunggelenk bedeuten ebenfalls den Ausschluss.

Von 140 bis 150 cm Sollmaß. Das Mindestmaß wird nicht unterschritten, ein Nichterreichen führt zum Ausschluss. Das Höchstmaß kann überschritten werden, bei entsprechend guter Exterierbeurteilung. Insbesondere gilt ein hervorragender Charakter ohne Mängel und ein ausgeglichenes Temperament.

02. Kopf :

Der Kopf soll edel und trocken sein, in der Größe harmonisch zum Pferd passen, mit einem großen nach vorne gerichteten Auge und weiten Nüstern. Der Kopf soll auch genügend Genickfreiheit und eine korrekte Stellung des Ohres aufweisen.

03. Hals:
Die Halsung soll lang genug sein und sich zum Kopf hin verjüngen, weder mit Unterhals noch mit Schwanenhals sein, nicht zu breit sein und eine gute Ganaschenfreiheit aufweisen, sowie über viel Bewegungsfreiheit im Genick verfügen.
04. Vorhand:
Ein markanter, weit in den Rücken hineinreichender Widerrist, eine große, schräg gelagerte Schulter und ausreichende Brusttiefe, sind erwünscht.
05. Mittelhand:
Der Rücken soll mittelang und gut bemuskelt sein sowie in der Bewegung Schwingung, Tragkraft und Gleichgewicht vereinen.
06. Hinterhand:
Für die Hinterhand gilt eine lange, leicht geneigte, nicht zu stark abgezogene und nicht zu stark gespaltene, kräftig bemuskelte Kruppe. Der Schweif soll nicht zu tief angesetzt sein. Insgesamt gilt eine harmonische Rumpfaufteilung in Vor-, Mittel- und Hinterhand.
07. Vordergliedmaßen:
Das Fundament soll insbesondere durch eine korrekte Stellung mit klar ausgeprägten Gelenken überzeugen, bei einem breiten und flachen Vorderfusswurzelgelenk. Von hinten und vorn gesehen eine gerade Gliedmaßenstellung, ein von der Seite gesehen geradegestelltes Vorderbein, sowie eine jeweils gerade Zechenachse mit etwa 45° bis 50° zum Boden sind erwünscht. Die Fesseln sollen lang und gut entwickelt sein. Die Hufe rund, klar und hart. Die Proportion Unterarm zu Vorderfusswurzelgelenk bis Huf soll ca. 50 % betragen.
08. Hintergliedmaßen:
Für die Hintergliedmaßen gilt von der Korrektheit in der Stellung das gleiche wie für die Vordergliedmaßen, erwünscht ist aber ein korrektes gut ausgeprägtes und kräftiges Sprunggelenk mit guten Übergängen und ein im Sprunggelenk mit etwa 150° gewinkeltes Hinterbein.
09. Gangkorrektheit:
Der Gang soll möglichst korrekt, elastisch und taktrein, ohne gravierende Fehler sein.
10. Raumgriff:
Das Pferd soll über einen möglichst guten Raumgriff verfügen, bei nicht zu flachen Gängen